Festveranstaltung 20 Jahre ARBEIT UND LEBEN Sachsen

Festveranstaltung 20 Jahre ARBEIT UND LEBEN Sachsen

Am 27. Juni 2011 beging ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V. in der Aula der Volkshochschule Leipzig seinen 20. Jahrestag mit einer Festlichen Mitgliederversammlung, an der 134 geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft, Vertreter der Wirtschafts- und Sozialpartner sowie Bildungsunternehmen teilnahmen.

In den letzen 20 Jahren hat sich ARBEIT UND LEBEN Sachsen als zuverlässiger innovativer Bildungsdienstleister mit vielfältigen Bildungsangeboten, Seminaren und Projekten für die politische und soziale Qualifizierung der Menschen in Sachsen etabliert. Jährlich nutzen ca. 14.000 Teilnehmende die knapp 1.000 Angebote der Landesgeschäftsstelle Leipzig und der Geschäftsstellen Dresden und Chemnitz. ARBEIT UND LEBEN Sachsen führt vielfältige Seminare der politischen Bildung in Schulen, Unternehmen, Vereinen und in eigenen Räumen durch, engagiert sich im Rahmen von Projekten für Vielfalt, Toleranz und Demokratie und bei der Qualifizierung und Integration von besonderen Zielgruppen (Jugendliche, Ältere, Alleinerziehende, Frauen). Der Verein ist zweimaliger Träger des Innovationspreises Weiterbildung des Freistaates Sachsen (2004 und 2008) und wurde 2009 von der Stadt Leipzig als „Ort der Vielfalt“ ausgezeichnet.

Im Rahmen der Festlichen Mitgliederversammlung schauten die Teilnehmer auf bewegte 20 Jahre Bildungsarbeit zurück. Zur Einstimmung wurde ein Film „20 Jahre ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V.“ zum Wirken des Vereins gezeigt. Wegbereiter und Wegbegleiter kamen zu Wort und zeigten die Entwicklung von ARBEIT UND LEBEN Sachsen auf. Nach der Eröffnung durch Iris Kloppich, Vorsitzende des DGB Bezirks Sachsen und 1. Vorsitzende von ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V., hielten Andreas Müller, 1. Bürgermeister der Stadt Leipzig, und Thomas Rechentin, Ministerialdirigent des Sächsischen Staatsministerium für Kultus und Sport, ihre Grußworte an die Anwesenden. Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn konnte kurzfristig nicht an der Festlichen Mitgliederversammlung teilnehmen. Sein Festvortrag wurde von Theo W. Länge, ehem. Bundesgeschäftsführer von ARBEIT UND LEBEN, verlesen.

Die Themen Bildung und Arbeit wurden an diesem Tag aber auch einmal von einer kritisch-unterhaltenden Seite her beleuchtet. Anke Geißler und Carolin Fischer von den Academixern gaben unter dem Titel „Auf die Zwölf“ kabarettistische Einblicke und sorgten für Erheiterung aber auch Nachdenklichkeit. Im Anschluss daran folgte ein moderiertes Gespräch zwischen Hanjo Lucassen, bis 2010 Vorsitzender des DGB Bezirks Sachsen und bis 1998 Vorsitzender von ARBEIT UND LEBEN Sachsen, und Thomas Friedrich, Vorsitzender des Sächsischen Volkshochschulverbands und bis 2002 Vorsitzender von ARBEIT UND LEBEN Sachsen. Geehrt für Ihre Verdienste und ihr Engagement für den Verein wurden: Thomas Friedrich, Theo W. Länge, Hanjo Lucassen, Dr. Wolfgang Nicht und Dr. Klaus Sommerkorn.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete die öffentliche Geschäftssitzung, auf der die Leistungsfähigkeit von ARBEIT UND LEBEN Sachsen einmal mehr dokumentiert wurde und Ein-und Ausblicke in die Bildungsarbeit gegeben wurden.

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