Abschlussveranstaltung des Projekts “AUSBILDUNG VOR ORT – Zukunft in Sachsen” am 08.11.2012 in Moritzburg

Abschlussveranstaltung des Projekts

Den Herausforderungen an die duale Berufsausbildung für die Fachkräftesicherung in Sachsen widmete sich am 08.11.2012 die Abschlussveranstaltung des Projekts “AUSBILDUNG VOR ORT – Zukunft in Sachsen”. Vertreter zahlreicher kleiner und mittelständischer Unternehmen aus Sachsen kamen in Moritzburg zusammen, um gemeinsam mit Wirtschafts- und Sozialpartnern und Vertretern aus Schulen, Wissenschaft und Verwaltung die Erkenntnisse und Ergebnisse des Projektes zu diskutieren.

Das Projekt “AUSBILDUNG VOR ORT – Zukunft in Sachsen” wurde im Rahmen des Bundesprogramms “JOBSTARTER – Für die Zukunft ausbilden” in den zurückliegenden drei Jahren von ARBEIT UND LEBEN Sachsen in der Zielregion, den Landkreisen Leipzig, Nordsachsen, Meißen, Bautzen und den Städten Leipzig und Dresden, umgesetzt. Die Projektlaufzeit endet am 31.12.2012.

Im Mittelpunkt des Vorhabens stand die Entwicklung und Stabilisierung regionaler Ausbildungsstrukturen. Mit Instrumenten des Externen Ausbildungsmanagements wurden zusätzliche Ausbildungsplätze in Betrieben erschlossen, Jugendliche im Bewerbungsprozess unterstützt sowie Unternehmen und Auszubildende begleitet. Konzepte zum Berufemarketing für regionale Branchenschwerpunkte in Form von Veranstaltungen “Tage der Ausbildung” wurden entwickelt und erprobt. Die Entwicklung und Organisation von Angeboten zur Zusatzqualifikationen in der Ausbildung sowie von Ausbildungsbestandteilen im Ausland trugen zur Steigerung der Ausbildungsattraktivität bei.

Die 35 Teilnehmenden der Abschlussveranstaltung erhielten in Vorträgen und einer Podiumsdiskussion Anregungen und Inputs zu den Herausforderungen an die duale Berufsausbildung für die Fachkräftesicherung in Sachsen. Festgestellt wurde, dass über die positiven Ergebnisse hinaus auch weiterhin in Sachsen Unterstützungsbedarf besteht, vor allem hinsichtlich der Integration von Jugendlichen mit schlechteren Startchancen in die duale Berufsausbildung, zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen und der Erhöhung des Bekanntheitsgrades von Berufsausbildungsangeboten bei den Jugendlichen. Allgemeiner Tenor war, diese Anregungen aufzugreifen und durch die Teilnehmenden in ihr jeweiliges Arbeits- und Aufgabenumfeld hineinzutragen.