BRICS – Gestaltungsmächte einer gerechteren Weltordnung?

BRICS – Gestaltungsmächte einer gerechteren Weltordnung?

(c) flickr/creative commons

Am 23.04.2015 widmet sich ARBEIT UND LEBEN Sachsen  in einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung einer Gruppe von Staaten, die seit 2001 unter dem Kürzel BRICS eine zunehmend engere Zusammenarbeit praktizieren. Vier Aufsteiger aus dem globalen Süden (China, Indien, Brasilien und seit 2010 auch Südafrika) mit zunächst regionalem Gestaltungsanspruch sowie Russland haben sich zusammengetan, um an der Neugestaltung des Weltsystems mitzuwirken. Dabei müssen sie nicht nur ihre eigenen Unterschiede ausbalancieren, sondern auch geeignete Wege finden, wie sie ihr Gewicht gegenüber der westlichen Dominanz geltend machen können. Brisanz erhält dieser Versuch einer Neuorientierung durch die Verlagerung globaler Handelsströme und der Wertschöpfungsketten in den asiatisch-pazifischen Raum sowie durch den Bruch zwischen Russland und der EU im Zuge der Ukrainekrise. Es bietet sich also genug Stoff, um mit ausgewiesenen Experten über die damit verbundenen Fragen und Probleme zu debattieren.

In der ersten von vier Veranstaltungen aus unserer Reihe „BRICS im Weltsystem – Nur Aufsteigerklub oder schon Gegengewicht?“ werfen wir einen Blick auf die Positionierung und Interessen der einzelnen Länder von BRICS und deren Verortung im Weltsystem, gehen auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede ein und erörtern den Anspruch und die Realität globaler Gestaltung jenseits westlicher Dominanz.

Titel der Veranstaltung:            BRICS – Gestaltungsmächte einer gerechteren Weltordnung?
Datum:                                      Donnerstag, 23.04.2015
Zeit:                                           17:00-20:30 Uhr
Ort:                                            ARBEIT UND LEBEN Sachsen, Seminarzentrum EG

Referent ist Dr. habil. Peter Gärtner, Politikwissenschaftler, Senior Lecturer am Global and European Studies Institute der Universität Leipzig

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Um Voranmeldung wird gebeten unter 0341 71005-0 oder info@arbeitundleben.eu.

 

Gefördert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.