DIGI agrar: Projektauftakt in Leipzig

DIGI agrar: Projektauftakt in Leipzig

Am Montag, den 20. November 2017, fand in Leipzig die Auftaktveranstaltung zum Projekt DIGI agrar – Sächsisches Kompetenzbüro zur Bewältigung der digitalen Herausforderungen in der agrarwirtschaftlichen Ausbildung statt. Etwa 40 geladene Gäste aus verschiedensten Bereichen hatten sich gegen 14 Uhr im Seminarzentrum von ARBEIT UND LEBEN Sachsen in der Löhrstraße 17 eingefunden.

Christoph Acker und Frank Schott im Gespräch

Nach der Begrüßung durch Frank Schott, Geschäftsführer von ARBEIT UND LEBEN Sachsen, umriss Stefan Brangs, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie Beauftragter der Sächsischen Staatsregierung für Digitales, in seinem Grußwort zentrale Aufgabenstellungen hinsichtlich der Digitalisierung im agrarwirtschaftlichen Bereich. Insbesondere die Aus- und Weiterbildung müssten sich der rasanten technologischen Entwicklung flexibel anpassen, um auch die Beschäftigten im Prozess der zunehmenden Digitalisierung mitzunehmen.

Grußwort von Staatssekretär Stefan Brangs

Gerade vor diesem Hintergrund stellt das Programm JOBSTARTER plus einen wichtigen Beitrag zur Berufsbildung 4.0 dar. Christoph Acker vom Referat 311 – Grundsatzfragen der beruflichen Aus- und Weiterbildung beim Bundesministerium für Bildung und Forschung: „Wir wollen unseren Beitrag leisten, um die duale Ausbildung zukunftsfähig zu machen.“

Prof. Dr. Thomas Herlitzius von der TU Dresden

Prof. Dr. Herlitzius, Inhaber des Lehrstuhls für Agrarsystemtechnik an der TU Dresden, ging auf aktuelle Entwicklungen und Zukunftsperspektiven im Bereich der Agrarwirtschaft 4.0 ein. Dr. Dieter Heider, Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses beim Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, skizzierte die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Berufsausbildung in den grünen Berufen.

Dr. Dieter Heider

Anschließend umriss Falko Böhme, Fachbereichsleiter bei ARBEIT UND LEBEN Sachsen, die Zielstellungen und Inhalte des Projekts DIGI agrar, das künftig agrarwirtschaftliche Betriebe, Berufsschulen und weitere Akteure bei der Bewältigung der digitalen Herausforderungen einer modernen Berufsausbildung unterstützen soll.

Gut gefüllter Veranstaltungsraum

Nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung nutzten viele Gäste die Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen und zu vernetzen, sodass auch für den nun beginnenden Projektzeitraum von einer intensiven und fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten auszugehen ist.

Falko Böhme, Alexander Manders und Dr. Jens Matthes im Gespräch