Lesefest “Leipzig liest”: Autoren stellen ihre Bücher bei ARBEIT UND LEBEN Sachsen vor

Lesefest

Vom 23. bis 26. März 2017 verwandelt sich Leipzig wieder in eine riesige Lesegemeinschaft, wenn die Leipziger Buchmesse und Europas größtes Lesefest stattfinden. In diesem Jahr präsentieren insgesamt 3.300 Autoren und Mitwirkende in 3.400 Veranstaltungen an 411 Orten in der Stadt Literatur in all ihren Facetten.

Auch wir laden Sie ganz herzlich zu “Leipzig liest” in unsere Räume in der Löhrstraße 17 ein. ARBEIT UND LEBEN Sachsen öffnet zum ersten Mal seine Türen, um sich mit zwei Veranstaltungen am Lesefest zu beteiligen.

Donnerstag 23.03.2017 | 10 Uhr – 11 Uhr | Meine Mutter, sein Exmann und ich

T.A. Wegberg (Rowohlt Verlag)
Die aktuelle Genderthematik einmal aus ungewöhnlicher Perspektive betrachtet (geeignet ab 14 Jahren)

Geschiedene Eltern sind ja schon schlimm genug. Aber wie soll Joschka seinen Freunden bitte erklären, dass seine Mutter jetzt ein Mann ist, dem plötzlich ein Bart wächst und der Frederik heißt? Während seine Schwester Liska sich bemüht, offen mit der Veränderung umzugehen, empfindet Joschka nichts als Widerstand. Und große Wut. Er zieht zu seinem Vater und will nur noch Abstand von allem. Erst durch den neuen Mitschüler Sebastian, der an einer seltenen Krankheit leidet, und Joschkas Liebe zu der engagierten Emma öffnet er sich schließlich für seine neue Familiensituation. Denn wenn er ehrlich ist, hat sich eigentlich gar nichts Entscheidendes geändert.

Freitag 24.03.2017 | 10 Uhr – 11 Uhr | Winterauge

Armin Kaster (Verlag Jungbrunnen)
Artur, 15, langweilt sein Leben im Wohlstand. Mit immer extremeren Mittel will er sich spüren. (geeignet ab 14 Jahren)

Arthur, 15, ist wohlstandsgelangweilt und rebellisch. Am ehesten finden seine Mutter und sein Großvater Moscho einen Draht zu ihm. Als die herzkranke Mutter stirbt, ist der Vater seinem Sohn gegenüber ziemlich hilflos. Im englischen Internat wird Arthur immer mehr zum Außenseiter, er verhält sich Schulkollegen und Lehrern gegenüber aggressiv. In den Weihnachtsferien fliegt er früher nach Hause als angekündigt und geht in ein Apartment seines Großvaters, zu dem ihm dieser „für alle Fälle“ den Schlüssel gegeben hat. Dort lässt er aber nur seine Sachen und lebt die folgende Woche auf der Straße – schläft zwischen Müllsäcken in der Kälte, isst nicht, legt sich mit Obdachlosen an. Seit langem ist sein Inneres wie vereist, umgeben von gläsernen Mauern. Um wieder etwas zu spüren, greift er zu immer extremeren Mitteln.
Die Veranstaltungen sind kostenfrei.

Lesungen im Programm von “Leipzig liest” und das komplette Programm finden Sie unter: www.leipziger-buchmesse.de/leipzigliest

Titelfoto: Leipziger Buchmesse / Tom Schulze