Nominierung für den Chemnitzer Friedenspreis 2018

Nominierung für den Chemnitzer Friedenspreis 2018

Tony Strunz (Regionalbeauftragter Chemnitz) freut sich über die Anerkennung.

Bereits zum zweiten Mal wurde ARBEIT UND LEBEN Sachsen für den Chemnitzer Friedenspreis nominiert. Der Verein trug auch im vergangenen Jahr wieder viel dazu bei, dass Chemnitz bunt bleibt. Allein 2017 wurden im Rahmen der politischen Bildung knapp 40 Projekttage an Schulen durchgeführt, die eine Auseinandersetzung mit Themen wie Vielfalt, Demokratie, Flucht sowie dem Umgang mit Konflikten förderten.

Außerdem gab es zahlreiche öffentliche Veranstaltungen zu denen Chemnitzer Bürger/-innen eingeladen waren. Dazu zählte ein Workshop in der VHS mit dem Titel „Arabisches und muslimisches Leben in Chemnitz“. Kulturvertreter brachten den Teilnehmenden ihre Traditionen, ihren Glauben und ihre Sprache näher und beantworteten deren Fragen. Auch gut besuchte Moschee-Führungen sowie eine Jugendbegegnung zwischen Chemnitzer und vorwiegend syrischen Jugendlichen wurden vom Chemnitzer Team organisiert.

Darüber hinaus setzt sich der Verein auch in Unternehmen der Region für eine offene Unternehmenskultur ein. Mit Schulungen und Workshops in Betrieben unterstützt das Team Führungskräfte und Mitarbeitende in Betrieben bei der Integration ausländischer Kolleginnen und Kollegen.

Ebenso ermöglichten Leipziger und Dresdner Mitarbeiter/-innen von ARBEIT UND LEBEN Sachsen im vergangenen Jahr wieder zahlreiche interkulturelle Angebote in Kindertagesstätten und bildeten u.a. am Standort Chemnitz Kulturmittler/-innen für die Wegweiserkurse in Erstaufnahmeeinrichtungen aus.

Für dieses Engagement wurde der Verein am 2. März 2018 im Chemnitzer Rathaus geehrt. ARBEIT UND LEBEN Sachsen freut sich über diese Anerkennung und setzt die Arbeit auch 2018 ebenso bunt fort.