Politik live erleben!

Politik live erleben!

Politik hautnah erlebten am 30. September 35 Schülerinnen und Schüler der Sorbischen Mittelschule aus Radibor gemeinsam mit ihren Lehrerinnen beim Besuch des Sächsischen Landtags, der von ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V. organisiert wurde. Bevor sich die Schüler/innen auf den Weg in die Landeshauptstadt machten, nahmen sie am Vormittag an einem Kurzworkshop von ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V. teil.

In Vorbereitung auf den Besuch des Sächsischen Landtags erhielten sie eine Einführung zur Funktion und zu den politischen Aufgaben des Sächsischen Landesparlamentes. Sie informierten sich u.a. darüber, was eine Fraktion, ein Plenum und eine Petition ist und wie Gesetze entstehen.

Im Sächsischen Landtag hatten sie dann die Gelegenheit, nach einer kurzen Begrüßung durch den Besucherservice an einer Sitzung des Plenums live teilzunehmen. Mit großem Interesse verfolgten die Jugendlichen von der Besuchertribüne aus, wie die Parlamentarier u.a. zu den Themen Integration und Migration, Einführung öffentlicher Petitionen per Internet und über die vereinfachte Umsetzung von Volksbegehren diskutierten.

Im Anschluss an die Debatte nutzten die Schüler/innen ihre Chance, selbst mit drei Abgeordneten des Landtags ins Gespräch zu kommen – und sie wollten es ganz genau wissen:

  • Haben wir eine Chance eine gute Ausbildung in Sachsen zu bekommen?
  • Werden noch mehr Schulen geschlossen?
  • Glauben Sie nicht, dass größere Klassen zu mehr Gewalt an Schulen führt?
  • Sind die freien Schulen von den Sparmaßnahmen betroffen und was bedeutet das?
  • Warum bekommt Griechenland finanzielle Unterstützung, obwohl wir selbst in der Krise stecken?
  • Welchen Schulabschluss braucht man, um hier mitreden zu können?
  • Bis hin zu der Frage: Warum verdient ein Landtagsabgeordneter mehr als eine Krankenpflegerin?

Rede und Antwort standen den Schüler/innen Julia Bonk von „Die Linke“, Henning Homann von der SPD und Marko Schiemann, CDU. Fazit der Teilnehmenden: Eine spannende Bildungsexkursion, die aus Mitteln des Kinder- und Jugendplanes des Bundes finanziert werden konnte.