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Projektabschluss "Interkulturelles Lernen in der Kita"

2008 hat ARBEIT UND LEBEN Sachsen den Innovationspreis Weiterbildung für seine interkulturelle Bildungsarbeit in Kindertagesstätten der Stadt Leipzig in Empfang nehmen dürfen. Der Projektansatz wurde 2009 mit Unterstützung des Preisgeldes bestimmungsgemäß in andere Regionen Sachsens transferiert, um vor dem Hintergrund wachsender Ausländerfeindlichkeit (besonders in den ländlichen Gebieten) interkulturelle Lernprozesse zu fördern. In Kooperation mit der Volkshochschule Sächsische Schweiz / Osterzgebirge, sowie der Heilpädagogischen Kindertagesstätte Pirna und der Kindertagesstätte Flohkiste in Heidenau wurden dabei sowohl Kinder als auch die Erzieher/innen und die Kita-Leitung in ihren interkulturellen Kompetenzen gestärkt.

Hauptanliegen des Projektes war es deshalb, Strukturen und ein Bewusstsein zu schaffen, das für vielfältige Lebensformen sensibilisiert, um so Ausgrenzung und Diskriminierung vorzubeugen. Durch den wöchentlichen Besuch von Menschen mit Migrationshintergrund (Patinnen) in Kindertagesstätten konnten durch interkulturellen Austausch und damit durch direkte Auseinandersetzung mit Anderssein und Fremdsein Barrieren abgebaut werden. Interkulturalität wurde dabei ein Stück gelebte Normalität. Zusätzlich fanden Workshop mit Erzieherinnen, Leitung und Patinnen sowie Zwischen- und Abschlussefelexionen statt.