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2009: Interkulturelles Lernen in der Kindertagesstätte (Region Dresden)

In Kooperation mit der Volkshochschule Sächsische Schweiz / Osterzgebirge, sowie der Heilpädagogischen Kindertagesstätte Pirna und der Kindertagesstätte Flohkiste in Heidenau sollten vor dem Hintergrund wachsender Ausländerfeindlichkeit (besonders in den ländlichen Regionen Sachsen) interkulturelle Lernprozesse gefördert werden. Dabei wurden sowohl Kinder als auch die Erzieher/innen und die Kita-Leitung in ihren interkulturellen Kompetenzen gestärkt.

Denn aufeinander zu gehen, offen sein für andere Lebensweisen und Kulturen, zulassen von verschiedenen Meinungen, Ideen und Lebensentwürfen sind wesentliche Grundlagen unserer demokratischen Gesellschaft und müssen immer wieder gestärkt werden. Hauptanliegen des Projektes war es deshalb, Strukturen und ein Bewusstsein zu schaffen, das für vielfältige Lebensformen sensibilisiert, um so Ausgrenzung und Diskriminierung vorzubeugen.

Durch den regelmäßigen Besuch von Paten mit Migrationshintergrund in einer Kindertagesstätte sollten im Projekt durch interkulturellen Austausch und damit durch direkte Auseinandersetzung mit Anderssein und Fremdsein Barrieren abgebaut. Interkulturalität wurde dabei ein Stück gelebte Normalität.

Neben der Arbeit der Paten mit den Kindern und Erzieher/innen fanden folgende gemeinsame Veranstaltungen statt:

  • Vorbereitungs-Workshop mit Erzieherinnen, Leitung und Patinnen
  • Zwischen-Reflexion mit allen Beteiligten in der Mitte der Zeit
  • Abschluss-Auswertung mit allen Beteiligten am Ende der Zeit

Auftraggeber: Sächsisches Staatsministerium für Kultus / Sächsisches Bildungsinstitut
Laufzeit: 2009