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Unternehmen für Toleranz

Die Verfassungsschutzberichte für Sachsen weisen auf die vorhandene und ansteigende Gefahr des Rechstextremismus hin. Die Folgen des Extremismus und seine Auswirkung auf das Ansehen des Freistaates sind weitgehend. In der medialen Berichterstattung über Sachsen nehmen eben rechtsextremistische Taten eine zentrale Rolle ein. Neben inländischen Medien betrifft dies insbesondere die internationale Presse. Das Echo aufgrund des Einzugs der NPD in den sächsischen Landtag ist im Ausland weiterhin präsent. Für exportorientierte und in Zulieferketten involvierte Unternehmen bildet dies einen erschwerenden Wettbewerbsfaktor. Daher initiieren wir mit dem Projekt den Titelwettkampf "Unternehmen für Toleranz".

Ziel ist es mittels eines Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebotes die Unternehmen und ihre Mitarbeiter für ein Engagement und Aktivitäten für "Integration und Vielfalt" zu sensibilisieren und zu begeistern. Gleichzeitig steht der Titel für einen Imagegewinn der sächsischen Wirtschaft.

Das Weiterbildungs- und Qualifizierungsprogramm umfasst dabei verschiedene Seminare und Multiplikatorenschulungen. Darüber hinaus sind Schnupperpraktika für sozial Benachteiligte und Mirganten/innen vorgesehen, um die Integration von von benachteiligten Menschen zu erleichtern.

Das Projekt richtet sich an:

  • Unternehmen der Regionen Erzgebirge, Chemnitz und Mittelsachsen
  • Öffentliche Verwaltungen
  • Führungskräfte, Angestellte, Auszubildende

Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (XENOS)
Laufzeit: 2009-2012