Schülerprojekt „angeeckt.“ erhält Auszeichnung durch Kultusministerin Brunhild Kurth

Schülerprojekt „angeeckt.“ erhält Auszeichnung durch Kultusministerin Brunhild Kurth

Am 28.10.2014 folgte ARBEIT UND LEBEN Sachsen der Einladung der Kultusministerin Brunhild Kurth zur Prämierung des Schülerprojekts „angeeckt. – Schülerperspektiven auf die Dresdner Stasi-Haft.“
Das Projekt wurde im besonderem Maße für die gelungene Kooperation der drei Projektpartner, Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden, ARBEIT UND LEBEN Sachsen e. V. und der 121. Oberschule Dresden, gewürdigt.
Im Rahmen des Projektes setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der politischen Haft in der ehemaligen DDR intensiv auseinander. Sie erwerben Wissen über das politische und gesellschaftliche System in der Diktatur sowie über das Ministerium für Staatssicherheit als repressive Geheimpolizei im Zusammenhang mit dem historischen Ort. Während der Auseinandersetzung mit Geschichte wird stets der Bezug zur Gegenwart gesucht, indem beispielsweise über das Wirken von Geheimdiensten in der Gegenwart diskutiert, aber auch der Wert persönlicher Freiheit, Meinungsvielfalt und Selbstbestimmung erkannt wird. Hervorgehoben wurde im Rahmen der Preisverleihung auch der methodische Ansatz des Projektes.

Ziel ist zum einen, dass Schülerinnen und Schüler selbst eine Gruppe Gleichaltriger durch die Gedenkstätte führen und zum anderen, dass sie in fünf Medienkursen (Fotografie, Film, Layout, Kunst) an einer Ausstellung für den außerschulischen Lernort kreativ mitwirken.

Am 16. Dezember 2014 findet ab 18:00 Uhr die Projektpräsentation in der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden statt. In deren Rahmen wird die Foto- und Kunstausstellung, welche die individuellen Schülerperspektiven auf die Dresdner Stasi-Haft in der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden anschaulich zum Ausdruck bringt, eröffnet. Alle Interessierten sind recht herzlich eingeladen.

Das Schülerprojekt „angeeckt“ wird auch im kommenden Jahr fortgeführt.
Ansprechpartnerin für interessierte Schulen und Jugendliche ist Ulrike Stansch, Telefon: 0351/4265820, E-Mail: stansch@arbeitundleben.eu.