Tagungsveranstaltung: „Ein Stück mehr Rentengerechtigkeit – Aufarbeitung der Nachwendezeit“

Tagungsveranstaltung: „Ein Stück mehr Rentengerechtigkeit – Aufarbeitung der Nachwendezeit“

Staatsministerin Petra Köpping (Staatsministerium für Gleichstellung und Integration), Margit Wolf (Verein in der DDR geschiedener Frauen), Dietmar Polster (EVG-Landesverband Sachsen Senioren), Dr. Klaus-Dieter Weißenborn (Seniorenbeirat Stadt Halle, Verein der technischen Intelligenz „Chemiker und Naturwissenschaftler“ in der DDR) und Volkmar Hornfischer (Interessengemeinschaft Deutsche Reichsbahn) diskutieren zum Thema Rentengerechtigkeit.

Zum Thema Rentengerechtigkeit kamen am 11. April 2018 mehr als 100 Teilnehmende im Dresdner Volkshaus zusammen. Auch nunmehr 28 Jahre nach der Wiedervereinigung ist diese Thematik immer noch relevant. Ostdeutschlandweit gibt es einige Tausend Betroffene im Zusammenhang mit der Problematik fehlender Regelungen im Einigungsvertrag bezüglich „Zusatzrenten“ für 17 Berufs- und Personengruppen.

Das Regelungsproblem reicht von den Balletttänzer/-innen über die Bergleute aus Borna und Schwarze Pumpe, den Krankenschwestern und -pflegern, den Angehörigen der Reichsbahn und der technischen Intelligenz bis zu den in der DDR geschiedenen Frauen.

Zu der Tagung eingeladen hatten der DGB Stadtverband Dresden in Kooperation mit ARBEIT UND LEBEN Sachsen. In einer Eröffnung und mit einleitenden Worten führten André Schnabel in seiner Funktion als Vorsitzender des DGB Stadtverbands Dresden und Dietmar Polster (Sprecher des EVG-Landesverbandes Sachsen Senioren) in das Thema ein.

André Schnabel begrüßt das Publikum.

Die Veranstaltung wurde durch André Schnabel, Vorsitzender des DGB Stadtverbandes Dresden, eröffnet.

 

Als besonderer Gast war Frau Staatsministerin Petra Köpping (Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration) zugegen. In einem Impulsreferat und bei einer offenen Gesprächsrunde nahm sie sich der Problematik an und sicherte den Teilnehmenden ihre intensive Unterstützung bezüglich dieser Thematik in der Politik zu.

Weitere Beiträge in der Gesprächsrunde erfolgten durch Margit Wolf (Verein in der DDR geschiedener Frauen), Dr. Klaus-Dieter Weißenborn (Verein der technischen Intelligenz „Chemiker und Naturwissenschaftler“ in der DDR) und Dipl. Ing. Volkmar Hornfischer (Interessengemeinschaft Deutsche Reichsbahn „IGDR“).