Wege zur Beschäftigung Älterer in Sachsen

Wege zur Beschäftigung Älterer in Sachsen

In der Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund stieß am 08.03.2012 die von ARBEIT UND LEBEN Sachsen mitorganisierte Fachveranstaltung “Erfahrungen mit 50plus – Wege zur Beschäftigung Älterer in Sachsen” des Landesnetzwerks 50+ auf ein großes Echo. Die ca. 80 Gäste informierten sich im Rahmen der von einer Ausstellung begleiteten Veranstaltung über die wesentliche Verbesserung der Chancen älterer, ehemals langzeitarbeitsloser Personen auf dem Arbeitsmarkt, wenn ihre Wiedereingliederung fachlich und methodisch ausgewogen begleitet wird.

Frau Jutta Cordt, vorsitzendes Mitglied der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit brachte zum Ausdruck, wie wichtig es gerade in der heutigen Zeit des akuten Fachkräftemangels und unter Beachtung sinkender Erwerbsfähigenzahlen ist, die über 50jährigen zu aktivieren und für den Einsatz im Arbeitsmarkt fit zu machen.

Mit Hermann Binkert, Staatssekretär a.D. und Leiter des Instituts für neue soziale Antworten (INSA), Erfurt war es gelungen, für die Veranstaltung einen Fachmann zu gewinnen, dessen Studie die “Werte und Wünsche der über 50-Jährigen” fundiert belegen kann, dass das Potenzial der Älteren große Chancen für den Arbeitskräftemarkt birgt.

In der Podiumsdiskussion, die von Herrn Dr. Werner Raske, Mitglied der Geschäftsleitung der Gesellschaft für Gesunde Arbeit Dresden mbH moderiert wurde, stellten die Geschäftsführer der drei Netzwerkpartner Bildungsinstitut Pscherer gGmbH, ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V. und der DSA GmbH unter den Titeln “Keine Filmkarrieren, aber 50 Jahre Lebenserfahrung”, “Edelstahl statt altes Eisen” und “Jeder Fall hat ein Gesicht” mit Beispielen aus der Praxis dar, wie es in Sachsen gelungen ist, die Unternehmen von den Qualitäten der über 50-jährigen Arbeitsuchenden zu überzeugen und so das im Freistaat vorhandene Arbeitskräftepotenzial zu nutzen. Durch Frank Schott, Geschäftsführer von ARBEIT UND LEBEN Sachsen, wurden dabei die Erfahrungen zur Integration Älterer aus der Region Leipzig-Nordsachsen vorgestellt.

Dank des großen Engagements von Staatssekretär Erhard Weimann, dem Bevollmächtigten des Freistaates Sachsen beim Bund und Leiter der Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund in Berlin wurde die Veranstaltung ein wirklicher Erfolg und führte für alle Beteiligten zu konkreten Ergebnissen für die weitere Arbeit. Zu den anschließenden Gesprächskreisen konnte auch der parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Hans-Joachim Fuchtel, begrüßt werden.