Über 40 Gäste folgten der Einladung ins Ariowitsch-Haus am 9. Dezember 2019, um auf die vergangenen drei Jahre im Projekt zurückzuschauen und einen Ausblick in die Zukunft zu wagen.

Helmut Stier vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr dankte in seinem Grußwort ARBEIT UND LEBEN Sachsen, würdigte die Projektarbeit der Arbeitsmarktmentoren in Leipzig und unterstrich insbesondere die künftige Notwendigkeit des Angebots im Hinblick auf den verstärkten Fachkräftemangel in Sachsen: Ab dem Jahr 2020 läuft ein Folgeprojekt bis 31. März 2022.

Miriam Nadimi Amin gab mit ihrem Fachvortrag zur Interkulturellen Öffnung und Diversitätsbewusstsein einen Denkanstoß ans Publikum und machte deutlich, dass Integration und Inklusion nicht nur gesamtgesellschaftliche Aufgaben sind, sondern im Denken jedes Einzelnen beginnen.

Neben der Vorstellung der Projektergebnisse standen drei Integrationsgeschichten im Mittelpunkt der Veranstaltung, stellvertretend für eine Vielzahl gelungener Integrationen.

Die Arbeitsmarktmentoren in Leipzig bei ARBEIT UND LEBEN Sachsen danken allen Netzwerkpartnern und Vertreterinnen sowie Vertretern der Unternehmen für die gelungene Zusammenarbeit in den vergangenen drei Jahren, freuen sich auf eine weitere enge Kooperation in 2020 und wünschen eine besinnliche Weihnachtszeit.


Das Modellprogramm „Arbeitsmarktmentoren für Geflüchtete“ wird vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von regionalen und übergreifenden Projekten zur Fachkräftesicherung gefördert. Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

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