Betriebsräteseminar - Betriebliches Eingliederungsmanagement praxisnah

Seit 2004 ist der Arbeitgeber gemäß § 84 SGB IX verpflichtet, Beschäftigten ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) anzubieten, wenn sie in einem Jahr länger als 6 Wochen krank waren. Es dient somit als wichtiges Instrument zur Rehabilitation und Integration von kranken und behinderten Menschen. Dieser Ansatz zum betrieblichen Gesundheitsmanagement, welches sich an alle „Leistungsveränderten“ richtet, eröffnet nicht nur die Weiterentwicklung der betrieblichen Mitbestimmung im Bereich des Gesundheitsschutzes (Integration und Prävention), sondern hat auch unmittelbaren Einfluss auf die Bewertung der erforderlichen Voraussetzungen für personenbedingte (krankheitsbedingte) Kündigungen. Eine Betriebsvereinbarung gestaltet die Eingliederungsmaßnahmen. Das BEM bietet zahlreiche Chancen, aber auch einige Herausforderungen. Die Beschäftigten in diesem Prozess aktiv zu unterstützen, ist deshalb eine wichtige Betriebsratsaufgabe.

Aus dem Inhalt:

BEM im Zusammenhang mit dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement

Gefährdungsbeurteilung Psychischer Belastungen

Fallbesprechung

Maßnahmen zur Eingliederung an den Arbeitsplatz

Beteiligung des BR und der Schwerbehindertenvertretung

Betriebsarzt und Arbeitsagentur als außerbetriebliche Akteure

Eingliederungsgespräch

Festlegung des BEM in einer Betriebsvereinbarung

Umgang mit Daten

Referent

Dr. Bernd Werner, Berater/Trainer/Coach

Seminar nach § 37 (6) BetrVG

Kontakt

ARBEIT UND LEBEN Sachsen
Landesgeschäftsstelle

Löhrstraße 17
04105 Leipzig

0341 71005-0 0341 71005-55

Katharina Wenzel

BR-Seminare