Die Westsahara ist die letzte Kolonie Afrikas und weltweit das größte Territorium, das bis heute auf seine Dekolonisierung wartet. Die ehemals spanische Kolonie wird seit 1975 von Marokko besetzt. Seitdem lebt ein Großteil der Bevölkerung über 160 000) in den Lagern der algerischen Wüste, wo sie weitgehend von internationalen Hilfe abhängig ist.

Die Nutzung von Solarenergie ist in den Flüchtlingslagern weit verbreitet. Gleichzeitig erlebt man einen früher kaum bekannten Starkregen, der die Lager überflutet, Häuser zum Einsturz bringt und die Menschen mit Krankheiten bedroht: Die Auswirkungen des Klimawandels. Die erzwungene Ansiedlung in stadtähnlichen Siedlungen ohne wirtschaftliche Basis und mit unzureichender Infrastruktur hat den Umweltschutz in den Hintergrund treten lassen.

Die jungen Leute, in den Flüchtlingslagern geboren, sind beunruhigt
und von ungeduldigem Zorn erfüllt. Sie wollen ihre Situation verändern, doch fühlen sie ihre Hände gebunden.

Zwei Vertreter/-innen der saharauischen Jugend wollen mit
den Zuhörern diskutieren und gemeinsam überlegen:

  • Inwieweit berühren die Themen Klima und Umwelt die Situation in den Flüchtlingslagern der Saharauis in der algerischen Sahara?
  • Wie kann die Zusammenarbeit zwischen saharauischen und deutschen Jugendlichen zum Klima- und Umweltschutz beitragen?

Ein Film wird die Situation der saharauischen Jugend sowie
die Lebensumstände der Menschen vor Ort veranschaulichen.

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit freundlicher Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen. Diese Steuermittel werden auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes zur Verfügung gestellt.

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