7,5 Mio Erwachsene in Deutschland können nicht ausreichend schreiben und lesen – das sind 12 % aller Berufstätigen. Dazu drängen sich Fragen auf, die wir bisher noch nicht ausreichend klären konnten: Wo liegen die Ursachen? Was lief eventuell falsch in Kindergarten, Schule und Elternhaus? Was wird von Seiten der Politik getan, um dieser Entwicklung etwas entgegen zu setzen?

Anlässlich des Weltalphabetisierungstages werden wir den Sächsischen Landtag besuchen und dazu mit Vertreterinnen und Vertretern der Politik ins Gespräch kommen. Wir werden uns erkundigen, was die Politik präventiv tun kann und sollte, damit Kinder und junge Menschen ausreichend Lesen, Schreiben und Rechnen lernen können, so dass sie insbesondere auch für ihr Berufsleben gut vorbereitet sind. Mit unseren Erfahrungen aus dem arbeitsweltlichen Bezug ergeben sich hier viele Anknüpfungspunkte.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Weltalphabetisierungstages statt.

Der Weltalphabetisierungstag (engl. World Literacy Day, auch Weltbildungstag) wird am 8. September 2018 begangen. Der Tag soll jährlich an die Problematik des Analphabetismus erinnern. Weltweit können rund ein Fünftel der erwachsenen Menschen weder lesen noch schreiben. Der Weltalphabetisierungstag wurde von der UNESCO im Anschluss an die Weltkonferenz zur Beseitigung des Analphabetentums im September 1965 in Teheran ins Leben gerufen und am 8. September 1966 erstmals begangen.

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