Der Antisemitismus war lange ein Rätsel: Als hartnäckiges Ressentiment konnte er durch Jahrtausende hindurch überdauern. Er reicherte sich früh mit Bildern an, die in unterschiedlichsten Gesellschaften wirkten. Warum wurden aus Juden sowohl in der antiken, dann in der christlichen und später in der islamischen Welt in Bildsprache und Texten „Schweine“, also ausgerechnet jene Tiere, die nach jüdischen Speisegeboten nicht gegessen werden durften? Warum wurde ausgerechnet ihnen unterstellt, Blut zu trinken und zu essen – etwas, das sie sich selbst verboten hatten? Und warum wurde ausgerechnet der kleinen jüdischen Minderheit der absurde Vorwurf gemacht, heimlich die Welt zu beherrschen?

An Beispielen aus antisemitischen Schriften, Karikaturen und Filmen wird Felix Riedel, promovierter Ethnologe und freischaffender politischer Bildungsarbeiter, die psychologischen Elemente des Antisemitismus bestimmen.

Die Veranstaltungen werden im Rahmen des Projekts MoDem von ARBEIT UND LEBEN Sachsen in Kooperation mit der PAL durchgeführt.

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