Die Entscheidung ist gefallen. Ausgewählt von einer Jury, bestehend aus Vertreter*innen des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, des DGB Sachsen, der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft, des Vereins Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen, des Kulturbüros Sachsen und von ARBEIT UND LEBEN Sachsen, wurden fünf sächsische Unternehmen ausgezeichnet und für ihr Engagement für Werte wie Vielfalt und Toleranz und gegen Diskriminierung mit dem Titel „Unternehmen für Toleranz“ gewürdigt.

Mit einem Grußwort der Schirmherrin Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt und Laudationes der Jurymitglieder.

Die Titelvergabe fand als livestream statt. Sie haben die Veranstaltung verpasst? Hier können Sie noch einmal dabei sein.

Der Wettbewerb

Ausgezeichnet werden dokumentierte Aktivitäten der Leitung und der Belegschaft des Unternehmens für demokratisches Zusammenleben, Integration, Vielfalt und Toleranz und gegen Rassismus und Diskriminierung.

Der Titelwettbewerb richtet sich sowohl an kleine und mittlere als auch an Großunternehmen in Sachsen.

Auswahlverfahren & Titelvergabe

Eine Jury wählt die Titelträger aus. Die Jury setzt sich aus Vertreter*innen des Geschäftsbereichs der Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, des DGB Bezirk Sachsen, der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft, des Kulturbüros Sachsen, des Vereins Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen e.V. und von ARBEIT UND LEBEN Sachsen zusammen.

Die Titelverleihung erfolgt durch die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, den Vorsitzenden des DGB Bezirk Sachsen, den Vizepräsidenten der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft sowie die Geschäftsführungen von ARBEIT UND LEBEN Sachsen, Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen und des Kulturbüros Sachsen.

Welche Aktivitäten werden ausgezeichnet?

  • Einschlägige Qualifizierungen von Mitarbeiter*innen. Dies kann beispielsweise in Form Interkultureller Trainings für die Belegschaften oder einschlägiger Sprachkurse mit interkulturellen Bestandteilen geschehen.
  • Öffentlichkeitswirksames Eintreten für Toleranz und Vielfalt. Dokumentiert werden kann dieses unter anderem durch entsprechende Presseerklärungen oder die Unterzeichnung der „Charta der Vielfalt“.
  • Bereitstellung von Arbeits-, Ausbildungs- und Praktikumsplätzen für Menschen mit Migrationserfahrung bzw. mit erschwerten Voraussetzungen. Hierbei wird Wert gelegt auf faire Arbeitsbedingungen und gute Arbeit.

Förderhinweis

Der Titelwettbewerb findet im Rahmen des Projektes „Willkommen! in Sachsen – Willkommen! in Arbeit“ von ARBEIT UND LEBEN Sachsen statt. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert. Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

Mit freundlicher Unterstützung von:

Kontakt

ARBEIT UND LEBEN Sachsen
Landesgeschäftsstelle

Egelstraße 4
04103 Leipzig

Stefan Grande

Fachbereichsleiter Politische Bildung; Stellv. Geschäftsführer