Empowered Voices

Hauptziele

  • Sensibilisierung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen für die Themen Desinformation, Hass im Netz, Misogynie und Antifeminismus
  • Stärkung von Eltern/Großeltern/Erziehungsberechtigten im Austausch mit ihren Kindern über einen verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien
  • Erstellung von Social-Media-Content für Jugendliche und junge Erwachsene, um wichtige Begriffe zu erklären, Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und das Bewusstsein für die oben genannten Themen zu schärfen

Zielgruppen

  • Jugendliche und junge Erwachsene (14-27 Jahre)
  • Eltern, Großeltern und sonstige Erziehungsberechtigte
  • Multiplikator*innen

Projektinhalte

Hass im Netz und Desinformation sind Herausforderungen, die besonders Jugendliche in ihrer digitalen Lebenswelt betreffen. Das Projekt Empowered Voices widmet sich diesen Themen mit einem besonderen Fokus auf Frauenfeindlichkeit und Antifeminismus. Diese Ideologien untergraben nicht nur demokratische Werte, sondern zielen auch darauf ab, Errungenschaften im Kampf für Gleichberechtigung wieder abzuschaffen.

Jugendliche, die auf sozialen Medien oft mit diesen Inhalten konfrontiert werden, benötigen spezifisches Wissen und Werkzeuge, um solche Dynamiken zu erkennen, ihnen entgegenzutreten und aktiv für ein respektvolles Miteinander einzutreten. Gleichzeitig fördern wir den Dialog zwischen den Generationen, um gemeinsam Hass und Desinformation entgegenzutreten und eine respektvolle, gleichberechtigte Online-Kultur zu fördern.

Kontakt

Region Leipzig

ARBEIT UND LEBEN Sachsen

Bildungsstätte Leipzig

Torgauer Platz 3

04315 Leipzig

Ansprechpartner

Nicolas Dietz

Region Dresden

ARBEIT UND LEBEN Sachsen

Geschäftsstelle Dresden

Könneritzstraße 3

Ansprechpartnerinnen

Nadine Mahamid

Workshops für verschiedene Zielgruppen

Empowered Voices bietet praxisnahe Workshops für Jugendliche und junge Erwachsene in Sachsen an, die sich auf die Vermittlung von Medienkompetenz, die Reflexion von Rollenbildern und die Analyse von Hass- und Desinformationsstrategien konzentrieren.

Methodisch setzt das Projekt auf partizipative, interaktive und erfahrungsorientierte Ansätze. Besonders wichtig ist uns, dass die Teilnehmenden ihre eigenen Erfahrungen, Perspektiven und Fragen einbringen – so entsteht ein lebendiger Austausch, der Wissen, Reflexion und Handlungskompetenz miteinander verbindet.

Neben Workshops für Jugendliche bieten wir auch (kürzere) Veranstaltungen für (Groß-)Eltern und Erziehungsberechtigte an, denn auch sie stehen häufig vor der Frage, wie Gespräche mit Kindern oder Enkelkindern über Themen wie Social Media, Desinformation oder Hass im Netz gelingen können.

Social-Media-Präsenz

Wir veröffentlichen eigenen Social-Media-Content, um Jugendliche direkt in ihrer digitalen Lebenswelt zu adressieren. Zu den oben genannten Themen werden Beiträge und Kurzvideos erstellt, um auch im digitalen Raum über Phänomene wie Hassrede und Desinformation aufzuklären und ein Gegengewicht zu Hasskommentaren und Falschmeldungen zu bieten. Die Beiträge sollen auf unterhaltsame Weise über die Projektthemen informieren und den Rezipient*innen praktische Tipps und Instrumente an die Hand geben, um aktiv für eine respektvolle Online-Kultur einzutreten.

Für unsere Content-Erstellung beziehen wir auch interessierte Jugendliche (aus den Workshops) ein, die uns inhaltlich und konzeptionell unterstützen.

Förderung

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.