Schutzkonzept gegen Gewalt und für Sicherheit von Arbeit und Leben Sachsen e.V.

Arbeit und Leben Sachsen hat zum Ziel, eine Kultur zu schaffen, die geprägt ist von gegenseitiger Wertschätzung und einem achtsamen Umgang miteinander.

Grenzüberschreitungen, übergriffigem Verhalten oder Gewalt darf kein Raum gegeben werden.
Dieses Schutzkonzept setzt nicht erst bei strafrechtlich relevanten Handlungen oder Übergriffen an, sondern bereits bei Grenzverletzungen. Auch Grenzverletzungen – gleich, ob sie verbal, non-verbal oder physisch stattfinden – gilt es sehr ernst zu nehmen.
Wir gehen davon aus, dass Grenzverletzungen zwischen Menschen Realität sind – auch bei uns. Uns ist bewusst, dass innerhalb der Beziehungen zwischen unterschiedlichen Personengruppen Machtgefälle und Abhängigkeiten existieren und dass es zur Ausnutzung bzw. Missbrauch dieser Machtdynamik kommen kann.

Unser Ziel ist es, jede Form von Gewalt und Diskriminierung sichtbar zu machen und ihr konsequent entgegenzutreten.

Wir möchten in unserer täglichen Arbeit zu einem Umfeld beitragen, in dem sich alle wohl und sicher fühlen. Das gilt für den analogen als auch für den digitalen Raum. Deshalb wurde dieses Schutzkonzept entwickelt für

  • die Mitarbeiter*innen von Arbeit und Leben Sachsen,
  • Personen, die im Auftrag von Arbeit und Leben Sachsen tätig sind und
  • Teilnehmer*innen an den Angeboten von Arbeit und Leben Sachsen.

Das vorliegende Schutzkonzept verfolgt folgende Ziele:

  • Schutz aller oben genannten Personen;
  • Sensibilisierung für das Thema Gewalt am Arbeitsplatz;
  • Stärkung der Handlungssicherheit im Fall von Grenzüberschreitungen;
  • langfristiges Etablieren von Maßnahmen zur Prävention.