Am 25. November wurde im Lebendigen Haus am Leipziger Augustusplatz vor rund 150 Gästen das Förderprogramm „Zukunftszentren – Unterstützung von KMU, Beschäftigten und Selbstständigen bei der Entwicklung und Umsetzung innovativer Gestaltungsansätze zur Bewältigung der digitalen Transformation“ vorgestellt.

Mit dem Förderprogramm im Rahmen des Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) die Entwicklung und Erprobung innovativer Konzepte zur Weiterbildung, die auf die Stärkung digitaler Kompetenzen in Unternehmen ausgerichtet sind. Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil sagte in seiner Videobotschaft an die Anwesenden, mit den Zukunftszentren wolle man gezielt die Beschäftigten von kleinen und mittleren Unternehmen bei der Bewältigung des demografischen und digitalen Wandels unterstützen.

In fünf Regionalen Zukunftszentren in den ostdeutschen Bundesländern sollen Unterstützungsbedarfe der Regionen und Branchen identifiziert und insbesondere mit passgenauen Qualifizierungsangeboten zur Stärkung der Selbstlern- und Gestaltungskompetenz der KMU und Beschäftigten in den Transformationsprozessen beantwortet werden. Stefan Brangs, Staatssekretär für Arbeit, EU-Strukturfonds und Beauftragter der Staatsregierung für Digitales in Sachsen, erklärte: „Der Wissenstransfer durch die neuen 'Regionalen Zukunftszentren' ist von großer Bedeutung. Dem Zentrum digitale Arbeit wünsche ich, dass es sich zu einer festen Institution mit bundesweiter Strahlkraft entwickelt.“

ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V. ist Konsortialführer für das Zentrum digitale Arbeit. Projektpartner sind die Universität Leipzig, die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) Leipzig und die ATB Arbeit, Technik und Bildung gGmbH Chemnitz. Das Zentrum bündelt und transferiert übergreifendes Forschungs- und Erfahrungswissen zum digitalen und demografischen Wandel des Arbeitsmarktes für eine „lernende Arbeitspolitik“.

Das Zentrum digitale Arbeit hat seinen Sitz in Eilenburg. Die endgültigen Arbeitsräumlichkeiten dort werden im Frühjahr 2020 bezogen.


Das Projekt „Zentrum digitale Arbeit“ wird im Rahmen des Programms „Zukunftszentren“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds und ergänzend durch den Freistaat Sachsen, vertreten durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, gefördert.

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