Die „Arbeits- und Lebenswelten der Zukunft mit Bildung gestalten“. Diesem aktuellen Thema widmete sich ARBEIT UND LEBEN Sachsen im Rahmen einer Fachtagung am 28. August 2018 im Dresdner Kraftwerk Mitte. Nach der Begrüßung durch Geschäftsführer Frank Schott, skizzierte Trendforscher Max Hergt in seinem Impulsvortrag anschaulich die Chancen und Herausforderungen für eine soziale Gestaltung der Arbeits- und Lebenswelten der Zukunft.

Welche Rolle Bildungsangebote in diesem Prozess spielen können, wurde in der darauffolgenden Podiumsrunde diskutiert. An dieser beteiligten sich neben dem Trendforscher auch der stellvertretende Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, Martin Dulig, Iris Kloppich,  langjährige Vorsitzende von ARBEIT UND LEBEN Sachsen, Hubert Romer, Geschäftsführer Worldskills e. V. und Maud Vogel, Teamerin der politischen Bildung bei ARBEIT UND LEBEN Sachsen. Moderiert wurde die Diskussion von Ulrike Stansch von ARBEIT UND LEBEN Sachsen.

Den von Max Hergt vorgebrachten Wunsch nach einer gezielteren Förderung der digitalen Kompetenzen ergänzte Hubert Romer um die Forderung auch eine entsprechende Wertekompetenz in den Mittelpunkt der Bildungsarbeit der Zukunft zu stellen und erntete damit viel Applaus. Iris Kloppich verwahrte sich gegen eine drohende Ökonomisierung der Bildung und verwies auf die notwendige Förderung sozialer Kompetenzen als Voraussetzung für eine bewusste Gestaltung der Arbeits- und Lebenswelten der Zukunft. Vorausgegangen waren dem Reflexionen von Maud Vogel und Martin Dulig über die technische Ausstattung der sächsischen Schulen und die Vermittlung von Medienkompetenz im Bildungsbereich.

Im Anschluss an die Diskussion erfolgte die Würdigung für 20 Jahre engagierte und zukunftsweisende Vereins- und Vorstandstätigkeit bei ARBEIT UND LEBEN Sachsen von Iris Kloppich durch mehrere langjährige Weggefährten: In Laudationes und Grußbotschaften stellten diese ihre „charmante Sachlichkeit“ (Dr. Ralph Egler), ihre „fröhliche Ernsthaftigkeit“ (Martin Dulig) heraus, charakterisierten sie als „klug, engagiert und zuverlässig“ (Heinz Hoffmann, IG Metall) und konnten dem augenzwinkernden Kommentar von Thomas Friedrich nur zustimmen: „Iris Kloppich verlässt uns in einer Zeit höchster Arbeitsbelastung.“

„Ihre politischen Ziele klar im Kopf, ihre menschliche Wärme im Herz – ich war und bin beeindruckt, wie sie sich klug, strategisch, kooperativ, authentisch und motivierend für die Schwachen, für ‚Bildung für alle‘, aber auch für eine vernünftige Wirtschafts- und Sozialpolitik einsetzte und es vermochte, die vielfältigsten Interessengruppen der Gesellschaft einzubinden und zu überzeugen“, so Frank Schott.

Der Leipziger Kabarettist Meigl Hoffmann, gab als Überraschungsgast einige humoristische und musikalische Einlagen zum Besten und überreichte Iris Kloppich im Namen von ARBEIT UND LEBEN Sachsen ein Präsent zum Dank für ihre langjährige Tätigkeit.

Der Vorstand, die Geschäftsleitung und die Mitarbeiter/-innen von ARBEIT UND LEBEN Sachsen danken Iris Kloppich für die Arbeit der vergangenen 20 Jahre und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute!

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