Ein sehr wichtiger Partner unseres Projekts Faire Integration im IQ Netzwerk Sachsen sind die Fachinformationszentren Zuwanderung (FiZu). Die FiZus dienen sowohl Migrantinnen und Migranten als auch Unternehmen als erste Anlaufstelle bei Fragen rund um die Integration in Arbeit und Ausbildung. Vor Ort erhalten Unternehmen Informationen zur Beschäftigung Geflüchteter oder zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Zugewanderte bekommen Unterstützung bei Fragen zur beruflichen Anerkennung ihrer im Heimatland erworbenen Abschlüsse und bei arbeitsrechtlichen Fragestellungen, die direkt mit einem Beschäftigungsverhältnis zusammenhängen.

Bereits seit 2017 unterstützen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ARBEIT UND LEBEN Sachsen die Kolleg*innen im Fachinformationszentren Zuwanderung beim Thema Arbeitsrecht.

Das FiZu Chemnitz wurde im August 2019 eröffnet und von Anfang an durch unser Projekt „Faire Integration“ unterstützt. Immer montags von 10:00 -15:00 Uhr steht unsere Chemnitzer Kollegin Annett Kraus Ratsuchenden zur Verfügung.

Neben der Sprechstunde im FiZu Chemnitz können gern weitere Termine telefonisch unter 0371-6511766 oder unter faire-integrationnoSpam@arbeitundleben.eu für unsere Geschäftsstelle auf der Jägerstraße 8 in 09111 Chemnitz vereinbart werden. Auch sind Online-Termine über Zoom oder Skype möglich. Gleiches gilt für unsere Beratungsstellen in Leipzig und Dresden.

Insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ist dieses Angebot besonders wichtig, denn Zugewanderte arbeiten häufiger unter prekären Bedingungen und sind dadurch besonders anfällig für Verstöße gegen arbeitsrechtliche Bestimmungen oder das Infektionsschutzgesetz.

Kontakt

ARBEIT UND LEBEN Sachsen
Landesgeschäftsstelle

Egelstraße 4
04103 Leipzig

Nadine Mühlenberg

Projektleiterin Faire Integration

Förderhinweis

Das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ zielt auf die nachhaltige Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund ab. Das Programm wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Bundesagentur für Arbeit (BA).