Am Samstag, den 31. August 2019, fand im Umweltzentrum Dresden – organisiert durch ARBEIT UND LEBEN Sachsen – die Veranstaltung „BACKtion – Vom Korn bis zum Brot“ statt, zu der 13 Teilnehmende kamen. Zum Einstieg malten alle Teilnehmenden ihre Wünsche, wie unsere Welt in 20 Jahren sein sollte, in Mehl und erkannten, dass sich alle eine intakte Natur und ein friedliches und glückliches Miteinander wünschen.

Anschließend wurden verschiedene Ähren erst den entsprechenden Körnern und dann dem entsprechenden Mehl zugeordnet. Dabei konnten die Teilnehmenden nicht nur die optischen Unterschiede zwischen Weizen, Roggen, Einkorn, Emmer und Hafer erkennen, sondern diese auch beim Mahlen der Körner riechen, schmecken und fühlen. Die Teilnehmenden waren überrascht, wie unterschiedlich die verschiedenen Getreidesorten kleben.

Nachdem der Referent von Kornkreise Dresden die verschiedenen Eigenschaften der bekannten und weniger bekannten und alten Getreidesorten erläuterte, fingen die Teilnehmenden an, Teige in verschiedenen Getreidekombinationen herzustellen. Diese wurden ausgiebig geknetet und förderten bei einer sozialen Knetkette, bei der die einzelnen Teige mit dem Nachbarn gemeinsam geknetet wurden, die Gemeinschaft.

Während die kleinen entstandenen Brötchen im Ofen waren, kam es zu einem regen Austausch zu Themen rund ums Backen und Nachhaltigkeit. Bei der gemeinsamen Verkostung der Brötchen wurde über die Vorteile alter Getreidesorten und über die Relevanz nicht nur pflanzlicher Vielfalt diskutiert.

Gefördert wurde die Veranstaltung durch ENGAGEMENT GLOBAL mit freundlicher Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen.

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