Am Samstag, den 23. November 2019, fand im Umweltzentrum Dresden – organisiert durch ARBEIT UND LEBEN Sachsen – der Workshop „Vorrat ist eine Frage der Haltung“ statt.

Zum Einstieg wurde die Klimabilanz von selbst haltbar gemachten Lebensmitteln mit der Bilanz von Konserven und anderen gekauften haltbaren Lebensmitteln verglichen. Daraufhin erläuterten die Referenten Gregor Scholtyssek und Sebastian Kaiser den Prozess des Verderbens von Lebensmitteln.

Die Teilnehmenden konnten anhand der verschiedenen Produkte, die sich aus Äpfeln machen  lassen, erkennen, welche Methoden der Haltbarmachung es gibt. Neben dem Verhindern von Leben, beispielsweise durch zu viel Zucker, trocknen oder sterilisieren, kann das Leben durch Kühlung oder Lagerung in Sand verlangsamt und durch Fermentation verändert werden.

Nach dem theoretischen Input ging es an die praktische Umsetzung. Es wurde geschält, geschnippelt, gerieben und gewürzt. Die Teilnehmenden stellten durch die Verhinderung von Leben verschiedene Chutneys und durch die Veränderung von Leben ein koreanisches Kimchi her.

Während die Chutneys köchelten und das Kimchi in mitgebrachte Gläser gefüllt wurde, bekamen die Teilnehmenden Tipps und Tricks zur Haltbarmachung und konnten diverse haltbar gemachte Produkte probieren.

Gefördert wurde die Veranstaltung durch ENGAGEMENT GLOBAL mit freundlicher Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen.

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