Das Lesen von Arbeitsanweisungen, die Anfertigung von Dokumentationen sowie Absprachen mit Heimbewohner*innen, Kolleg*innen und relevanten Dritten gehören zu der tagtäglich Arbeit im Pflegebereich. Arbeitnehmer*innen mit Einschränkungen im Grundbildungsbereich bei diesen und weiteren Aufgaben zu unterstützen und durch gezielte Schulungsangebote weiterzuentwickeln, ist das Ziel der Fachreferent*innen und Dozent*innen von ARBEIT UND LEBEN Sachsen im Projekt BasisKomPlus.

Im Rahmen einer Gruppenschulung bei der SAH gGmbH in Leipzig konnte so in den vergangenen Wochen bereits der 1.000 Teilnehmende erreicht werden. Im Mittelpunkt stand dabei, die Auseinandersetzung der Beschäftigten mit den Dokumentationsanforderungen und den notwendigen mündlichen Absprachen im Falle einer chronischen Erkrankung eines Heimbewohners. Da die Arbeitnehmer*innen in der Regel bereits für die Tätigkeiten der Pflege und Beschäftigung nur ein enges Zeitfenster für die einzelnen Bewohner*innen zur Verfügung haben, ist es wichtig, dass sie sich mit den Dokumentationsinstrumenten vertraut machen und diese trotz eingeschränkter Lese- und Schreibkompetenzen, professionell und zielgerichtet nutzen können.

Mit Schulungen in Gruppengröße, aber auch im Einzelcoaching unterstützt das Projekt BasisKomPlus Beschäftigte exemplarisch im Pflegebereich, aber auch jenseits dessen in allen weiteren Branchen, sachsenweit bei der Umsetzung der an sie gestellten Anforderungen und verbessert gemeinsam mit ihnen, deren Grundbildungskompetenzen in den Bereichen „Lesen“, „Schreiben“, sowie „Rechnen“, „Kommunikation“ und „IT“.

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ARBEIT UND LEBEN Sachsen
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