Bereits zum 5. Mal hat ARBEIT UND LEBEN Sachsen den Titel „Unternehmen für Toleranz“ ausgeschrieben und damit dokumentierte Aktivitäten der Unternehmen für demokratisches Zusammenleben, Integration, Vielfalt und Toleranz gewürdigt.

Die Jury bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Geschäftsbereichs der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, des DGB Bezirk Sachsen, der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft, des Kulturbüros Sachsen und von ARBEIT UND LEBEN Sachsen hat aus zahlreichen Bewerbungen zwei Titelträger ausgewählt.

Die Balve Dental GmbH aus Delitzsch bildet eine junge Frau aus Syrien zur Zahntechnikerin aus: „Unser Engagement besteht darin, dass wir im ländlichen Raum die Stellung halten und zeigen, dass die Integration von Flüchtlingen in die Arbeitswelt für alle eine Bereicherung sein kann“, so Zahntechnikermeister Richard Balve. Damit sendet der Handwerksbetrieb ein deutliches Signal an Mitarbeiter/-innen, Kundschaft und andere Unternehmen.

Die GSA-CAD GmbH & Co. KG aus Dresden integriert seit einigen Jahren aktiv migrantische Angestellte in den Berufen CAD-Zeichner/-in / CAD-Konstrukteur/-in. Verfolgt wird ein ganzheitliches Konzept zur beruflichen und sozialen Integration von migrantischen Angestellten durch viel Eigeninitiative und Engagement der Mitarbeiter/-innen. Die Folge: „Die migrantischen Angestellten identifizieren sich merklich mit dem Unternehmen und der Stadt Dresden“, so Markus Wulke, Senior Director HR bei GSA-CAD GmbH & Co. KG.

Die Titelverleihung fand am 19. November 2018 unter Beteiligung der Schirmherrin Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Markus Schlimbach, Vorsitzender des DGB Sachsen und Matthias Matz, Geschäftsführer der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft, sowie Grit Hanneforth, Geschäftsführerin des Kulturbüros Sachsen, und Stefan Grande, stellvertretender Geschäftsführer ARBEIT UND LEBEN Sachsen, in der Kleinkunstbühne Q24 in Pirna statt.

„Gelebte Werte wie Vielfalt und Toleranz, interkulturelle Offenheit und verständnisvolle Kommunikation, sind klare Standortvorteile für Unternehmen. Sie erleichtern den Zugang für Fachkräfte und Fachkräftenachwuchs und erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit im In- und Ausland“, so Schirmherrin Petra Köpping.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projektes „Willkommen! in Sachsen – Willkommen! in Arbeit“ statt. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations und Integrationsfonds kofinanziert. Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

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