Die Grüne Branche gehört zu den Vorreitern in der Digitalisierung von Produktionsabläufen. Davon konnten sich 25 in der Berufsorientierung tätige Berufsberater/-innen der Agentur für Arbeit sowie Berufseinstiegsbegleiter/-innen und Praxisberater/-innen einzelner Schulen in einem modernen, automatisiert und digital arbeitenden, Milchviehbetrieb der Agrargenossenschaft Niederseidewitz am 29. November 2019 überzeugen.

Mit dem technischen Wandel kann eine Berufsausbildung in einem der Grünen Berufe gerade für IT-affine und zugleich auch praktisch orientierte Schulabgänger/-innen ein interessantes Angebot sein. Im Rahmen des Projekts DIGI agrar bietet ARBEIT UND LEBEN Sachsen Informations- und Qualifizierungseinheiten für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Berufsorientierung zur Vermittlung eines modernen Bildes der agrarwirtschaftlichen Berufe an.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorstand der Agrargenossenschaft Dr. Fleischer und Stefan Grande, stellv. Geschäftsführer ARBEIT UND LEBEN Sachsen / Projektleitung DIGI agrar, folgte ein Vortrag von Kerstin Lässig, Abteilungsleiterin im Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, über den aktuellen Stand, Trends und Zukunftsszenarien der Digitalisierung in der Grünen Branche.

Anschließend wurden Herausforderungen in der Ansprache und Beratung von Absolvent/-innen und Unternehmen anhand der vom Projektteam DIGI agrar erstellten Praxisstudie erläutert. An zwei Thementischen zu Landwirtschaft und Gartenbau wurden gemeinsam Strategien diskutiert, wie auf die erläuterten Veränderungen am besten reagiert werden kann. Nach einem Vortrag der Bildungsberaterin Astrid Hanl (Landratsamt Pirna) lernten die Teilnehmenden bei einem Betriebsrundgang die Technologien in der betrieblichen Praxis kennen.

 

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