Perspektivwechsel! Noch als Schüler war Markus selbst Teilnehmer des Berufsorientierungs-Projekts GPS-Berufsrouten von ARBEIT UND LEBEN Sachsen. Jetzt stand er als Auszubildender vor der Kamera, um einen Einblick in das Berufsbild des Verwaltungsfachangestellten zu geben.

Die GPS-Berufsrouten gehören seit ihrer Entwicklung im Rahmen der World-Skills 2013 fest zum Berufsorientierungsangebot bei ARBEIT UND LEBEN Sachsen. Durch die Förderung der Stadt Leipzig wurde es möglich, dieses Angebot zu aktualisieren und um vier weitere Ausbildungsberufe zu erweitern.

Mit einer 9. Klasse der Leipziger Pestalozzi-Oberschule und mit Unterstützung des Landesfilmdienstes konnten so die Ausbildungsberufe „Medizinisch-technische Assistenz für Funktionsdiagnostik“, „Vermessungstechniker/-in“, „Zahnmedizinische Fachangestellte/-r“ sowie „Verwaltungsfachangestellte/-r“ porträtiert werden.

In einem dreitägigen Medienworkshop wurden zunächst medientechnische Grundlagen vermittelt und zu den Ausbildungsberufen und -orten recherchiert. Auf dieser Grundlage erarbeiteten die Schüler/-innen dann verschiedene Interviewfragen und einen Ablaufplan für den Drehtag.

Am zweiten Tag wurde in den Ausbildungsorten gedreht, Ausbilder/-innen und Auszubildende interviewt und typische Arbeitsumgebungen gefilmt. Am dritten Tag führten die Schüler/-innen dann den Schnitt der gedrehten Videos unter medienpädagogischer Anleitung durch.

Bei der Stadt Leipzig traf eine Gruppe auf Markus, einen Auszubildenden zum Verwaltungsfachangestellten, der bereits als Projektteilnehmer der GPS-Berufsrouten an der Produktion von Videos mitwirkte.

Die Zeit als Projektteilnehmer hat er noch als sehr positiv in Erinnerung, da vor allem die praktische Seite der Berufsorientierung betont wurde. Besonders schwer fiel ihm der Seitenwechsel vor die Kamera jedoch nicht, da Markus bereits in der Vergangenheit das ein oder andere Mal vor der Kamera stand.

Für zukünftige Teilnehmende an den GPS-Berufsrouten gibt Markus seine Erfahrungen so weiter: „Ich kann nur allen empfehlen, so viele Praktika wie möglich zu machen, viele Gespräche zu führen und eventuell einen Freiwilligendienst oder Ähnliches zu machen. Am Ende ist es wichtig, dass man sich selbst nicht aus dem Auge verliert.“

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