Arbeitsvertrag, Überstunden, Gehalt und Tarifvertrag – damit haben die Beraterinnen und Berater von ARBEIT UND LEBEN Sachsen im Projekt Faire Integration täglich zu tun. Im Rahmen des IQ Netzwerks Sachsen leistet das Projekt Geflüchteten und Drittstaatsangehören erste Hilfe bei arbeitsrechtlichen Fragen. Vergangene Woche fand in diesem Rahmen die 500. Beratung statt. Ein Ratsuchender hatte Fragen zu Rechten und Pflichten in der Beschäftigung.

Der Fall ist exemplarisch für die Arbeit im Projekt: Geflüchtete und Drittstaatsangehörige sind oftmals mit Arbeitsrecht wenig vertraut und kaum für das Thema sensibilisiert. In individuell angepassten Schulungsformaten können zugewanderte Menschen Basiswissen zum Arbeitsrecht erlangen. Weiterhin können Ratsuchende in Einzelberatungen ihre Arbeitsverträge erläutert bekommen und Fragen zu arbeitsrechtlichen Problemen stellen.

Eng zusammengearbeitet wird dabei mit gewerkschaftlichen Akteuren, wie zum Beispiel der Beratungsstelle für ausländische Beschäftigte in Sachsen, welche sich den arbeitsrechtlichen Fragen von EU-Bürgerinnen und -Bürgern annimmt.

Im Projekt Faire Integration verzeichnen die Beratungsstellen in Leipzig und Dresden nach wie vor eine hohe Nachfrage. Die Berater/-innen sind über Öffnungszeiten in den Fachinformationszentren Zuwanderung Leipzig und Dresden erreichbar. Auch in Chemnitz wird demnächst ein Fachinformationszentrum eröffnen, in welchem ebenfalls Öffnungszeiten eingerichtet werden.

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