Geringe zeitliche Ressourcen erlauben es vielen Menschen nicht, sich neben Arbeit und Familie mit politischen Themen auseinanderzusetzen. Darüber hinaus führen die begrenzten zeitlichen Ressourcen dazu, dass berufsaktive Gruppen für die politische Bildung schwer erreichbar sind. Doch insbesondere in Unternehmen treffen Menschen mit unterschiedlichsten Wertevorstellungen und Erfahrungen aufeinander.

Das Modellprojekt „Politik zum Nachtisch“ erkennt diese strukturellen Gegebenheiten an und entwickelt Formate, welche den Herausforderungen gerecht werden. Dafür sollen kurze Bildungseinheiten zwischen 60 und 90 Minuten durchgeführt werden, die sich – zum Beispiel in einer Art verlängerter Mittagspause in der Betriebskantine – in den Arbeitsalltag integrieren lassen und das Ziel haben, berufsaktive Gruppen für die politische Bildung zu gewinnen und die Relevanz der diskutierten Themen für die eigene Arbeits- und Lebenswelt sichtbar zu machen.

Dazu werden, unter professioneller Anleitung, niedrigschwellige Gespräche über verschiedenste politische Themen innerhalb des Betriebes geführt. Mögliche Themen können je nach Bedarf vor Ort, Bezug zum Betrieb und Zusammensetzung der Belegschaft gewählt werden. Da bestimmte Themen ein gewisses Eskalationspotenzial besitzen, stellt die Nutzung geeigneter Methoden eine offene Gesprächskultur und einen respektvollen Umgang miteinander sicher.

Unser Angebot

  • Einzelveranstaltungen oder Veranstaltungsreihen für Unternehmensbelegschaften
  • Bedarfsgerechte Planung und Umsetzung der Bildungsformate unter Berücksichtigung der zeitlichen Ressourcen und Erreichbarkeit berufsaktiver Gruppen
  • Einstieg in eine fortführende Auseinandersetzung mit politischer Bildung für Unternehmen und deren Belegschaften
  • Wissenstransfer der gewonnenen Erkenntnisse an Multiplikator*innen

Vorteile für Ihr Unternehmen:

  • Eröffnung eines moderierten Gesprächsraums zu polarisierenden Themen

  • Förderung der Kommunikations- und Konfliktfähigkeiten der Mitarbeiter*innen

  • Förderung von Perspektivenvielfalt und Toleranz

  • Stärkung der sozialen und persönlichen Kompetenzen Ihrer Belegschaft

Förderhinweis

Dieses Modellprojekt wird im Rahmen des Förderprogramms „Aufsuchende politische Bildung für berufsaktive Zielgruppen“ durch die Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.

Antragsteller ist der Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben e. V.  I  Die durchführende Organisation ist ARBEIT UND LEBEN Sachsen e. V.

Kontakt

ARBEIT UND LEBEN Sachsen
Bildungsstätte Torgauer Platz

Torgauer Platz 3
04315 Leipzig

0341 71005-51 0341 71005-55

Nicolas Dietz

Team Politische Bildung

Förderhinweis

Gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung.

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Mit der Berufsrouten-App gehen Schüler/-innen auf eine digitale Schnitzeljagd durch Leipzig.

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Landeskoordination Erstorientierung

Gemeinsam mit dem Sächsischen Volkshochschulverband stellt ARBEIT UND LEBEN Sachsen die offizielle Landeskoordination der „Erstorientierungskurse in sächsischen Erstaufnahmeeinrichtungen“.

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Mit dem Titel „Unternehmen für Toleranz“ werden Unternehmen und Belegschaften ausgezeichnet, die für Offenheit und Vielfalt in der Arbeitswelt eintreten.

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Kurz & knapp!

Im Rahmen der Projektarbeit entwickelt ARBEIT UND LEBEN Sachsen immer wieder innovative Konzepte um Menschen zu befähigen, ihre jeweiligen Arbeits- und Lebensverhältnisse bewusster und kompetenter zu gestalten.

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